„Grundsatz wird Programm“

im wizemann areal 4.2.2019

Wizemann Areal, 02.Feb 2019

Das Wizemann Areal, ein altes Industriegebäude das nun Co-Working Space, Innovation Lab und Veranstaltungsort ist, war Schauplatz des BW Forums zum Grundsatzprogramm mit dem Titel: „Grundsatz wird Programm“. Einer Veranstaltung, bei der die Basis in BW aufgerufen war, das neue Grundsatzprogramm mit Ihren Werten und Zielen zu füllen. Die folgenden Workshops wurden geleitet von Winfried Hermann, Robert Habeck, Oliver Hildenbrand, Sandra Detzer, Agnieszka Brugger und Manne Lucha.

  1. Der Mensch in der vom Menschen gemachten Umwelt – Neue Fragen der Ökologie und Mobilität
  2. Der Mensch als Kapital oder das Kapital für die Menschen – Neue Fragen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik
  3. Mensch und Maschine oder Mensch als Maschine – Den digitalen Wandel politisch gestalten
  4. Der Mensch und das Leben – Neue Fragen in der Wissenschaftsgesellschaft: Schwerpunkt Bildungsföderalismus
  5. Der Mensch in einer Welt in Unordnung – Neue Fragen für Europa, die Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik
  6. Der Mensch und der Mensch und der Mensch – Neue Fragen einer vielfältigen Gesellschaft

Doch bevor die Workshops in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle los gingen, gab es nach einer Begrüßung durch Sandra und Oliver, so wie einem kleinen historischen Parforce-Ritt von Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer als erstes Highlight ein Gespräch zwischen Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und Robert Habeck moderiert von Kara Ballarin, Schwäbischen Zeitung zum Thema: Soll man das Notwendige fordern, auch wenn man weiss, dass es so nicht umsetzbar ist, oder das Mögliche in dem Wissen, dass es nicht ausreichen wird. Die Einstimmung für die Workshops waren gelungen. Beide Seiten hatten gute Argumente. Mir persönlich gefiel der Ansatz von Robert etwas besser, das Notwendige zu fordern und den Leuten zu zu trauen, die Notwendigkeit zu erkennen. In einem waren sich Winfried und Robert aber einig. Der Diskurs für die richtigen Lösungen in der Gesellschaft muss auf der Basis unserer Verfassung und der Demokratie stattfinden. Der soziale Frieden ist die Basis für alle Lösungen.

Ich habe dann später am Workshop: Der Mensch in der vom Menschen gemachten Umwelt – Neue Fragen der Ökologie und Mobilität geleitet von Winfried Hermann teilgenommen. Ca. 90min haben etwa 40 Teilnehmer spannende Impulse zum Thema Mobilität eingebracht. Von der Forderung nach einem Ausbau der Schiene, über die Einführung der CO2-Steuer am besten mit Dividende bis hin zu, einer neuen Vision von der Stadt ohne Parkplätze mit weniger Straßen und fussläufiger Erreichbarkeit der wichtigsten Orte. Auch hier wurde klar: die ultimative Lösung gibt es nicht. Viel würde jedoch erreicht, wenn es uns gelänge ÖPNV und Bahn auszubauen, Anzahl der Fahrzeuge zu reduzieren, Elektromobilität flächendeckend einzuführen.

Etliche Ideen brachte ich zum Workshop mit, mit noch mehr Ideen ging ich nach Hause. Ein rundum guter Tag. Der Prozess für das neue Grundsatzprogramm ist aber noch nicht zu Ende. Hier findet ihr weitere Informationen: https://www.gruene.de/ueber-uns/2018/alle-informationen-zum-programmprozess.html

Wer mehr lesen möchte über Grüne Positionen zum Thema Feinstaub, Stickoxid und andere Emissionen im Verkehr, dem sei der folgende Link empfohlen: https://www.gruene-bw.de/wir-sorgen-fuer-saubere-luft/

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